Wollen auch Sie eine erfüllende Zusammenarbeit mit Ihrem Hund erleben? Sie wünschen sich, dass er für kleinere und ältere Menschen eine Unterstützung darstellt und deren Alltag bereichert?
Wir bieten Ihnen eine qualifizierte Ausbildung zum Social D.O.G. an!

Zunächst eine kleine Begriffserklärung. Was sind Tiergestützte Interventionen?

Dies ist der Überbegriff für alle begleitenden Hunde in soziale Einrichtungen.

Die weitere Unterteilung gliedert sich in Tiergestützte Aktivitäten, darunter fallen Besuchshunde, Schulbesuchshunde. Eine weitere Unterteilung ist die Tiergestützte Therapie. Hierunter fallen alle Therapiebegleithunde. Die Tiergestützte Pädagogik verkörpert Schulhunde oder Klassenhunde die regelmäßig Aufgaben in der Schulklasse oder Arbeitsgemeinschaften haben.
Die Personen, die tiergestützten Aktivitäten durchführen, bedürfen keiner fachlichen Qualifikation im therapeutischen Bereich. In der Regel führen Ehrenamtliche, also Laien, diese Besuchsdienste durch. Es gibt weder einen Therapieplan mit festgelegten Therapiezielen noch ist eine Regelmäßigkeit der Besuche vorgeschrieben. Die tiergestützten Aktivitäten werden nicht für eine bestimmte Person entwickelt, sondern können unterschiedliche Menschen erreichen. Ebenso ist auch eine Dokumentation nicht erforderlich. Zu dem Bereich der tiergestützten Aktivitäten zählen auch Präsenztiere, also Tiere, die dauerhaft in einer sozialen Einrichtung, z.B. in einem Alten- und Pflegeheim, leben und durch ihre bloße Anwesenheit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen sollen.

Therapiehunde oder Therapiebegleithunde werden gezielt im Rahmen einer Therapie eingesetzt. Die Ziele der Therapie werden in einem Therapieplan festgehalten. Die Durchführung der tiergestützten Therapie obliegt einem ausgebildeten Therapeuten. Als Therapeuten kommen z.B. Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten in Frage, um nur einige zu nennen. Das Tier, das eine besondere Ausbildung genossen hat, arbeitet quasi als Assistent des Therapeuten!

Ein eigener Zweig bildet ein Assistenzhund, auch Rehabilitationshund genannt, dieser ist ein Hund, der so ausgesucht und ausgebildet wird, um einem Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgefallene oder fehlende Sinnes- und/oder Körperfunktionen so gut wie möglich zu ersetzen.

Wir haben uns bei Social DOG auf Tiergestützte Pädagogik bzw. Tiergestützte Aktivitäten spezialisiert.

Wir bilden Hunde frühestens ab dem ersten Lebensjahr aus!

Es wird häufig unterschätzt wie anstrengend und welche mentale Stärke und Gelassenheit von Hunden im tiergestützten Bereich abgefordert wird.
Es ist für uns wichtig, dass der Hund seine persönliche Entwicklung abgeschlossen hat. Zu frühes Training, besonders von Welpen, kann schnell den jungen Hund überfordern, wenn komplexe Zusammenhänge noch nicht verstanden werden. In der Jugendentwicklung, der Pubertät, ist das Gehirn in einem umfassenden Umbau. Alle Anteile werden neu strukturiert und sind nicht immer zuverlässig abrufbar. In dieser Zeit werden bestehende Regeln des Zusammenlebens hinterfragt, gelegentlich werden neue Situationen mit Ängsten beantwortet oder explorativem Verhalten. Erst am Schluss der Pubertät geht der Abschnitt im Gehirn der für die Impulse zuständig ist in einen gereiften Zustand über. Da die Geschlechtshormone maßgeblich an dieser Reifung beteiligt sind, empfehlen wir nicht, den Hund vor Abschluss dieser Entwicklung zu kastrieren.
Wir legen in unserer Ausbildung großen Wert darauf, dass das Training maßvoll und von Ruheübungen begleitet wird, genauso das herausarbeiten von Möglichkeiten Stresssituationen zu bewältigen. Daher ist erst der Eintritt in das Erwachsenenalter für uns der Einstieg in das Training.
Jeder Hund entwickelt sich aber in seinem eigenen Tempo. Es ist möglich, dass Ihr Hund vor dem ersten Jahr oder Ihr Hund sehr viel später diese Stufe erreicht hat. Um darüber Klarheit zu erlangen gibt es bei uns die Start-up Tage.

Ein Besuchshund bzw. Schulhund muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt in die diversen Einrichtungen mitgenommen werden zu dürfen. Er muss gut sozialisiert sein und eine gewisse Grundausbildung haben. Besuchshunde sollten zudem eine enge Bindung an ihren Besitzer haben, menschenfreundlich und geduldig sein. Das Tier sollte frei von Aggressionen sein und eine hohe Reizschwelle haben. Unbeholfene Bewegungen und lautes Geschrei dürfen den Hund nicht beunruhigen.

Die Hunde besuchen die verschiedenen Einrichtungen nicht allein, sondern werden immer von ihrer Bezugsperson begleitet. Die Bezugsperson kennt das Tier und kann dieses auch schützen, wenn dem Tier der Kontakt zu viel werden sollte.

Wir bieten mit der Social D.O.G. – Teamausbildung ganz gezielt eine multiprofessionelle Ausbildung an, da die Teilnehmer aus den verschiedenen Berufsfeldern sehr viel voneinander profitieren. Wesentliche Teile der Ausbildung sind – unabhängig vom speziellen Arbeitsfeld – für alle Bereiche der Hundebegleitenden Arbeit gleich. Im Verlauf der Ausbildung differenziert sich dann in individuellen Trainingszielen der spätere Einsatz für den Hund.

Unsere Ausbildung umfasst theoretische Grundkenntnisse in Lernen und Gedächtnis, Ausdrucksverhalten, Tierschutz, Rechtliche Grundlagen, Selbstreflektion und Selbstfürsorge.
Übungen für die individuellen Praxiseinsätze der Mensch – Hund Teams.
Individuelle Begleitung des Mensch-Hund Teams im Prozess der Ausbildung.

Ausbildungsbeginn August 2018. Im Detail:

 SamstagSonntag
18.-19.08.2018Orientierung am Menschen in schwierigen Alltagssituationen

Ausdrucksverhalten
- Analyse der Körpersprache
- Stresssignale

Lernen und Gedächtnis
- Vortrag


Kerstin Hagendorf
Grundschullehrerin
- Vortrag

- Voraussetzungen
für Schulhunde
- Arbeit mit
Schulhunden
- Mögliche
Aufgabenfelder
für Schulhunde

-
Persönlichkeitsein
schätzung der
Teilnehmerhunde
-Mögliche
individuelle
Einsatzgebiete
etablieren und Lernplan erstellen.
SamstagSonntag
22.-23.09.2018- Übungen zu Nähe und Distanz


- Tricks und Spiele für den
Einsatz

- Modifizieren der individuellen
Trainingspläne
Nadine Offermann
exam. Altenpflegerin
Vortrag
- Verschiedene
Krankheitsbilder/
Behinderungsformen der
Bewohner in
Pflegeeinrichtungen
- Integration von
Besuchshunden in den
Pflegealltag
- Möglichkeiten und
Grenzen von der Wirkung
der Besuchshunde auf die
Bewohner
- Rechtliche Grundlagen/
Hygienevorschriften
DonnerstagFreitag
15.-16.11.2018- Ruhe- und
Entspannungsübungen
- Stressvermeidung

- Zwischenergebnis der
individuellen Trainingsziele
Mike Mehl
Soziologe, syst. Familientherapeut
Psychohygiene
Workshop

- Umgang mit schwierigen
und belastenden
Situationen im Rahmen
von Besuchen mit
Hunden in Schule und
Pflegeeinrichtungen
DonnerstagFreitag
10.-11.01.2019Ergebnis der individuellen Trainingsziele

Modifizierung der Einsatzmöglichkeiten
Besuch und Übungen in einer Pflegeeinrichtung Magdeburg

März 2019 -
individueller Termin
März 2019
Coaching im Einsatzbereich des Hundes
Abschlussprüfung

(MC Test und praktische Vorführung)


Viele soziale Einrichtungen fordern einen behördlich anerkannten Hundeführerschein/Sachkundenachweis. Wir sind zertifiziert, den D.O.Q.-Test 2.0 (www.doq-test.de) nach erfolgter Prüfung auszustellen.

Für die Entscheidung ob und für was Ihr Hund geeignet ist, biete ich Start-up – Termine an! Zusätzlich können Sie einen individuellen Termin vereinbaren.

01. Juli 201814 - 18 Uhr
Start-up
15. Juli 201814 - 18 Uhr
Start-up

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