Weiterbildung für Hundetrainer:

23.-24. Februar 2019

Thema:
Schwierige Hunde

Dozent: Gerd Schuster

Was ist ein schwieriger Hund – und sind Menschen für Hunde nicht auch oft schwierig?
Menschen können sich Hunde aussuchen, unsere Hunde in den seltensten Fällen ihre Menschen, auch wenn das gerne anders suggeriert wird. So entstehen die ersten schwierigen Themen vielleicht bereits beim „Nicht Zusammenpassen“, oder?
Wenn wir Menschen etwas nicht lösen können, gilt die gestellte Aufgabe als schwierig, und wir fangen an zu zweifeln und verzweifeln. Wir geben nicht selten auf – oder (an andere) ab. Wir generalisieren und das „kleine Kapitel“ wird zur großen Geschichte. Die Angst zu versagen generalisiert sich genauso gerne, wie unangenehme Begegnungen oder traumatisierende Erlebnisse.
Da die Beziehung zwischen Mensch und Hund zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, wird die „richtige“ Erziehung der Hunde immer populärer. Die verschiedensten Erziehungsansätze kursieren fast schon wie Gebrauchsanleitungen für Maschinen. Fast überall kann man Hundegurus finden, und sie alle haben den Tipp für DIE wahre Hundeerziehung in der Tasche.
Gerd will keine neuen Erziehungsmethoden anpreisen, er will da anfangen, wo man nun mal anfängt: bei den einfachsten Benimm- und Kommunikationsregeln, welche auf Gegenseitigkeit beruhen sollten. „Back to the roots“ – gehen wir es gemeinsam an!

Kosten: 220 € ohne Verpflegung und Unterkunft
Ort: Jugendherberge Haldensleben, Bornsche Str. 94, 39340 Haldensleben

Über Gerd Schuster

Thema:
Gerd Schuster, Jahrgang 1973, lebt mit seiner Ehefrau, zwei Kindern im Hundezentrum Mittelfranken, auf ca. 1,5 Hektar zusammen. Seit circa 20 Jahren arbeitet Gerd Schuster nun schon mit Menschen und ihren Hunden.

Er betreibt ein großes Hundezentrum in Deutschland, wo er täglich mit neuen Herausforderungen und interessanten Persönlichkeiten konfrontiert wird. In seinem Hundezentrum hält er eine Gruppe Dingos, die aus dem ehemaligen Kieler Institut für Haustierkunde stammen. Das Verhalten der wilden australischen Verwandten ermöglicht ihm einen direkten Vergleich mit dem unserer Haushunde.

„Der Farmhund aus Südafrika“ ist sein erstes Fachbuch, bei dem er als Co-Autor begleitend tätig war. Einige Fachartikel wurden in verschiedenen Hundemagazinen gedruckt und weiter wirkte er sekundär als Darsteller und primär als Tierpfleger und Hundetrainer in dem Kinospielfilm „Die Rüden“ (2018) und einem weiteren Kinospielfilm als Tiertrainer, im Hintergrund mit.

Beim Dokumentarfilm „Freund oder Feind“ werden einige selbstgedrehte Filmsequenzen von seinen Beobachtungen in Osteuropa, inklusive eines Interviews mit ihm gezeigt. Denn neben der Arbeit mit Menschen und ihren Hunden sind Straßenhunde seine zweite große Passion.

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